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Menschenrechte | Gesellschaft

Solidaritätsbekundung und Ausdruck der Verachtung an dem Mord an José Maria Filho

Wir die Kooperation Brasilien und viele weitere NGOs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die solidarisch mit sozialen und ökologischen Bewegungen in Brasilien zusammenarbeiten, möchten anhand dieser Solidaritätserklärung mit Nachdruck unsere Empörung über den brutalen Mord an dem Kleinbauern, Umweltaktivsten und führendes Mitglied der lokalen Bewegungen José Maria Filho, der am 21 April auf der Hochebene von Apodi im Bundesstaat Ceará verübt wurde, zum Ausdruck bringen.

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Moção de solidariedade e repédio ao assassinato de José Maria Filho

Nós, movimentos sociais e ONGs da Áustria, Alemanha e Suiça que trabalham em solidariedade com movimentos sociais e ambientais no Brasil, queremos, através desta moção, manifestar energicamente nossa indignação pelo assassinato covarde e brutal do pequeno agricultor, ambientalista e líder comunitário José Maria Filho, de 44 anos, ocorrido no dia 21 de abril de 2010, na Chapada do Apodi, Ceará. Ele foi encontrado morto perto de sua casa com 19 tiros de pistola – o que indicia, sem sombra de dúvidas, o caráter de um crime encomendado.

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Die Genehmigung von Belo Monte und ihre Folgen

Nach der vorläufigen Erteilung der Baugenehmigung am 1. Februar 2010 für das monströse Wasserkraftwerk Belo Monte am Rio Xingu durch die brasilianische Bundesumweltbehörde IBAMA schlugen die Wellen der Empörung hoch.

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Dorothy Stang: Letzter Verantwortlicher verurteilt – und freigelassen

Am ersten Mai hatte das Gericht einen der Auftraggeber des Mordes an der Nonne Dorothy Stang, Regivaldo Pereira Galvão (o Taradão), zu 30 Jahren Haft im geschlossenen Vollzug verurteilt.

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CPT-Bericht zur Gewalt auf dem Lande 2009

Mitte April gab die Landpastorale CPT ihren jüngsten Bericht zur Gewalt auf dem Lande heraus. Insgesamt starben letztes Jahr 25 Personen aufgrund von gewaltsamen Landkonflikten – drei weniger als im Jahr zuvor.

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Brasilianischer Fischer auf Aktionärsversammlung von Thyssen-Krupp

Auf Einladung der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre sprach der brasilianische Fischer Luis Carlos Oliveira gemeinsam mit Karina Kato von PACS und dem KoBra-Vorstandsmitglied Christian Russau am 21. Januar auf der Aktionärsversammlung von Thyssen-Krupp.

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Sklaventreiber haben Vorrang

In der letzten Dezemberwoche hatte das brasilianische Arbeitsministerium den Zuckerkonzern Cosan auf die „schmutzige Liste“ derjenigen Unternehmen gesetzt, die Menschen zu sklavenähnlichen Bedingungen beschäftigen. Doch bereits in der zweiten Januarwoche nahm es seine Entscheidung auf Druck des Unternehmens wieder zurück.

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Veröffentlichung des Agrarzensus von 2006

Im September 2009 veröffentlichte das IBGE (Statistikamt Brasiliens) den neuesten Agrarzensus, der auf Daten von 2006 basiert. Erstmalig liefert der Zensus eine getrennte Betrachtung von Familienlandwirtschaft und mittleren bis größeren Betrieben.

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Die Völker des Cerrado erheben die Stimme

In und noch mehr außerhalb Brasiliens wird das zweitgrößte Ökosystem des Landes – der Cerrado – mit seiner traditionellen Bevölkerung nahezu nicht wahrgenommen.

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Umweltschützer im Amazonas leben gefährlich

BELEM - In dem kleinen weissen Haus, Sitz der Pastorenkomission für Ländereien "Comissão Pastoral da Terra CPT" in Xinguara im Bundesstaat Pará, haben die vier angestellten Funktionäre Angst zu sterben. Dort arbeitet einer der Männer, der die meisten Morddrohungen in Brasilien bekommt: Der Koordinator der CPT der Region, Pastor Henri des Roziers, 79 Jahre. Er kam vor drei Jahrzehnten nach Pará, nahm die brasilianische Staatsbürgerschaft an und verteidigt seit dem die Rechte der Landarbeiter in einer Region, die für ihre blutigen Agrarkonflikte bekannt ist. Der Pastor erhält permanent Morddrohungen.

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