Liebe Brasilien-Interessierte,

das Präsidentschafts-Wahljahr ist eingeläutet. Als Brasilien-Netzwerk wollen wir bei der anstehenden Frühjahrstagung einen Blick zurück werfen auf 30 Jahre Soliarbeit und politische Entwicklungen in Brasilien. Auf dieser Grundlage wollen wir dann einen Ausblick wagen, wie wir, mit einer hoffentlich abklingenden Pandemiesituation, den Wahlkampf von Europa aus begleiten können.

mit solidarischem Gruß

Fabian
aus der KoBra Geschäftsstelle

Newsletter Sammlung

Protestbrief gegen den Auftritt von Sergio Moro in Hamburg

"Wohin steuert Brasilien?" dies ist der Titel von einer öffentlichen Veranstaltung der Bucerius Law School in Hamburg bei der Sergio Moro, ehemaliger Bundesrichter, Justizminister und wahrscheinlich auch Präsidentschaftskandidat 2022 auftreten soll.

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30 Jahre KoBra - 30 Jahre Brasilien. Wo stehen wir?

Vom 25. - 27. März 2022 findet unsere Frühjahrstagung in Hamburg statt. Wir treffen uns endlich wieder in Präsenz und freuen uns auf den Austausch! Einige Events werden auch hybrid übertragen, eine Online-Teilnahme ist also auch möglich.

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IAN Dossiervorstellung beim Parlamentarischen Frühstück

Am 17.2.2022 lud KoBra gemeinsam mit dem Internationale Advocacy Netzwerke (IAN) politische Vertreter*innen und Mitarbeitende zum Parlamentarischen Frühstück. Das IAN präsentierte sich zusammen mit dem neuen Dossier "Menschenrechte 2022. Aktuelle Lage in 17 Ländern. Politische Handlungsempfehlungen" und informiert zu Länderbeispielen und kritischen Fragestellungen.

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Guarani kritisieren BMW scharf

Indigene Guarani schicken Protestschreiben an die BMW-Konzernzentrale wegen Mißachtung ihrer Rechte durch das BMW-Werk Araquari in Santa Catarina: gesetzlich vorgeschriebene freie, vorherige und informierte Konsultation (FPIC) von BMW ignoriert.

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E-Mail Aktion zur Unterstützung der Kaapor-Indigenen im Maranhao

POEMA ruft zu einer Mail Aktion auf, weil die Spannungen und Konflikte bei den Kaapor-Indigenen im brasilianischen Bundesstaat Maranhao zunehmen, wie sie aus dem angehängten Bericht der Verantwortlichen der Kaapor sehen können.

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Dossier Indigene und Landrechte Januar 2022

Das Schwerpunktthema dieses Dossiers ist die Mobilisierung für einen Indigenen Zensus 2022. Die Volkszählung ist von Bedeutung, da die daraus resultierenden Daten über die brasilianische Bevölkerung die Grundlage für politische Programme, Statistik und Entscheidungen darstelllen. Indigene Sprecher*innen kämpfen für eine Neuerfassung der brasilianischen Bevölkerungsstatistik und Selbstdeklaration im Jahr 2022. Sie zweifeln die bisherige Datengrundlage als nicht der Realität entsprechend an. Indigene, die außerhalb der traditionellen Territorien in urbanen Räumen leben, seien extrem unterrepräsentiert. Außerdem werden die aktuell fünf Hautfarben-Kategorien als ein Trick der Kolonialisator*innen eingestuft, der die Gruppe der Schwarzen und Indigenen minimiere und damit ihre Bewegungen gezielt spalte und schwäche.

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Brumadinho und kein Ende in Sicht

Drei Jahre nach dem Dammbruch bei Brumadinho sind die Entschädigungen, der Rückbau der extrem bruchgefährdeten „Upstream“-Dämme und die strafrechtliche Verurteilung der Verantwortlichen noch immer nicht abgeschlossen.

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Gaskraftwerk statt Kleinbauern und Fischer: Siemens, Siemens Energy, KfW-Ipex und der "Superhafen Porto de Açu" im Norden von Rio de Janeiro

Der brasilianische "Superhafen Porto de Açu" bei Campos dos Goytacazes im Norden des Bundesstaates Rio de Janeiro steht für Verschärfung der Klimakrise, für Umweltverschmutzung mit Ansage und für Land- und Territorialenteignung ohne Entschädigung für die dort kleinbäuerlich-familiäre Land- und Fischwirtschaft betreibenden Kleinbäuerinnen und -bauern und Fischer:innen. Auf dem Gelände des "Superhafens" befindet sich der klimaschädliche Gaskraftwerkkomplex Gás Natural Açu (GNA), der im Anteilsbesitz auch des deutschen Konzerns Siemens Energy ist, dessen Finanzierung auch durch Siemens Financial Services und die Exportkreditgarantie durch die bundeseigene KfW-Ipex-Bank erfolgte. Wo bleibt da die Einhaltung der Klimaverantworung und der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der deutschen Konzerne und der bundesdeutschen Behörden und Ministerien?

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[Podcast] Quilombos in Brasilien – Territorien, Pandemie, Rassismus

Heute sprechen wir mit Givânia Maria da Silva, quilombola, Gründerin der CONAQ (Coordenação Nacional de Articulação das Comunidades Negras Rurais Quilombolas). Wir sprechen mit ihr über die Definition eines Quilombos die sich über das gesamte Land verteilen.

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Dieser Newsletter wurde im Rahmen des Projektes "Gemeinsam zukunftsfähig! Für eine sozial-ökologische Transformation hierzulande, in Brasilien und global" erstellt und gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

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