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Kick for one World – Copa para tod@s!

Bei WM und Olympia geht es um mehr als Sport und Fußball: Die Gastgeberländer schaffen mit dem von ihnen präsentierten Image eine Wirklichkeit, in der gesellschaftliche Unterschiede und Vielfältigkeiten keinen Platz finden.

Worum geht es?

Brasilien wird in der Öffentlichkeit immer häufiger in Zusammenhang mit den zwei Sportlichen Großereignissen der kommenden Jahre gebracht werden: Der Männer-Fußball-WM 2014 und Olympia 2016.

Für die Fußball-WM 2014 werden öffentliche Gelder in Milliardenhöhe für den Aus- und Neubau der zwölf Stadien und der dazugehörigen Infrastruktur ausgegeben. Gesundheitsbereich, Bildungswesen und Sozialer Wohnungsbau werden vernachlässigt. Der Streit um das Recht auf Wohnen in Würde ist wegen der Baumaßnahmen in den Austragungsstädten neu entbrannt. Schätzungsweise 170.000 Personen droht die Räumung oder Umsiedlung. Der zivile Widerstand formiert sich in Comitês PopularesVolkskommittees, die sich mit Demonstrationen, Publikationen und Kampagnen gegen die Situation auflehnen. Favelabewohner_innen und marginalisierte Familien aus betroffenen Stadtvierteln kämpfen um ihr Recht auf Stadt.

Was wollen wir?

Bei WM und Olympia geht es um mehr als Sport und Fußball: Die Gastgeberländer schaffen mit dem von ihnen präsentierten Image eine Wirklichkeit, in der gesellschaftliche Unterschiede und Vielfältigkeiten keinen Platz finden. Mit dem Motto »Kick for one World - Copa para tod@s - Eine WM für alle!« wollen wir gemeinsam mit dem Welthaus Bielefeld die Entwicklungen der nächsten Jahre Welthauskritisch begleiten, die Bilder jenseits von Postkartenmotiven betrachten und so eine differenziertere Wahrnehmung ermöglichen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Informationen, Hintergrundmaterialien, Analysen sowie Workshop- und Seminartermine.