Sie sind hier: Startseite KICK FOR ONE WORLD Termine Zwischen Begeisterung und Massenprotesten: Wer darf die Fußball-Party in Brasilien mitfeiern?
Artikelaktionen

Zwischen Begeisterung und Massenprotesten: Wer darf die Fußball-Party in Brasilien mitfeiern?

Die Vorbereitungen für die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien werden überschattet von Massenprotesten und Unruhen im Gastgeberland: Die Menschen fordern soziale Reformen, bessere Bildungschancen, Investitionen in die Infrastruktur des Landes.
Was
  • Soziale Bewegungen
  • Stadt
  • WM und Olympia
  • Politik und Wirtschaft
Wann 24.10.2013
von 18:00 bis 20:00
Wo Universität Hamburg
Termin übernehmen vCal
iCal

Flyer_FuballParty.jpgSie wehren sich gegen teure Neubauten und Renovierungen von Stadien, Enteignungen und Vertreibungen. Die Menschen erkennen, dass der Glanz dieses sportlichen Großereignisses für die Mehrheit der Brasilianer_innen keine Verbesserung ihrer alltäglichen Probleme bedeutet: Zwar hat sich das Land in den letzten Jahren rasant in Richtung Industriestaat entwickelt, doch noch immer lebt ein Fünftel der Bevölkerung unter  der nationalen Armutsgrenze. Der Reichtum ist ungleich verteilt, die Kriminalitätsrate extrem hoch. Viele befürchten, dass die Sicherheitsbehörden mit der Fußballweltmeisterschaft überfordert sind. Viele Medien des Landes berichten unkritisch über die Chancen und das Prestige, die das Mega-Event dem fußballbegeisterten Land bringt. Allerdings haben sich auch die Demonstrant_innen über neue Medien vernetzt und sind so ins Visier der Polizeidienste geraten.
Welche Konfliktlinien gibt es im Gastgeberland der Fußballweltmeisterschaft 2014? Welche Chancen und Risiken  birgt das Großereignis für die Mehrheit der Einwohner_innen wirklich?

INFO-UND DISKUSSIONSABEND MIT:
Dr. habil. Nils Zurawski (Institut für Kriminologische Sozialforschung, Hamburg) | Yôko Woldering (KoBra-Kooperation Brasilien e.V., Freiburg) | Dennis Pauschinger (PhD Student, Doctorate in Cultural and Global Criminology, Kent) | Moderation: Dr. Karen Bergesch (Zentrum für Mission und Ökumene, Hamburg)

VERANSTALTER: Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche, Institut für Kriminologische Sozialforschung (IKS)

ORT: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau West, Raum 221, 20146 Hamburg