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Zweimal jährlich veröffentlichen wir ein Hintergrund-Dossier mit Schwerpunktthema.

Dossier September 2014: Urbane Entwicklungen - Proteste 2013, die WM 2014 – und jetzt?

Nachdem zu Beginn die aktuellen Entwicklungen in Brasilien aufgearbeitet werden beschäftigt sich das Dossier mit dem Schwerpunktthema: "Proteste 2013, die WM 2014 – und jetzt?" Zum Ende wird auf aktuelle Veranstaltungen sowie Publikation über und aus Brasilien bibliografisch aufbereitet.

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Dossier März 2014 | Mythos Mittelschicht. Hintergründe einer politisch gewollten Fassade

Brasilien wurde von vielen Seiten in den zurückliegenden Jahren eine erfolgreiche Armutsbekämpfung bescheinigt. Staatliche Transferprogramme (u.a. Bolsa familia) ermöglichten eine Verbesserung für viele Menschen aus prekären Lebensumständen. Einziger Parameter bei dieser Betrachtung ist das gestiegene Einkommen und daran anknüpfend eine neue Möglichkeit, zu konsumieren. Eine Neue Mittelschicht – auch die C-Klasse genannt – sei entstanden, war für viele die Schlussfolgerung. Der Begriff der Neuen Mittelschicht verführt jedoch zu falschen Vorstellungen. Kritiker*innen sehen in dem Begriff viel eher ein politisches Marketinginstrument der aktuellen Regierung als ein soziologisch passenden Terminus für eine gelungene gesellschaftliche Transformation.

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Dossier September 2013: Die Protestwelle und der Stand der Dinge in den WM-Austragungsstätten

Seit einigen Wochen ist in Brasilien nichts mehr wie zuvor: Das Land wurde von heftigen Unruhen erschüttert. Aus lokalen Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen wurde eine landesweite Massenbewegung, die hunderttausende Demonstrant_innen auf die Straßen brachte. Vor allem in den urbanen Zentren und spezifisch in den zwölf WM-Austragunsgstädten konzentrieren sich derzeit die Proteste und Unzufriedenheiten. Die aktuelle Regierungspolitik ist in die Krise geraten, das unternehmerische Stadtmodell benachteiligt große Teile der Bevölkerung.

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Dossier März 2013 | Brasilianische Medienlandschaft auf dem Weg zur Weltmeisterschaft

Seit der Regierungszeit von Präsident Lula ist Brasilien Meister der Selbstinszenierung auf internationalem Parkett. Es punktet mit seinem starken Wirtschaftswachstum, der Rettung des Regenwaldes, Auftritten bei der internationalen Klimakonferenz, starken Exporten auf dem Agrarweltmarkt (Rindfleisch, Soja und Zuckerrohr) und sicher auch als strahlender Gastgeber der WM 2014 im eigenen Land. Wird es daneben auch andere Töne geben, einen Blick hinter die Kulissen? Hin zu den für die WM Umgesiedelten, zu Menschen, die strukturell für ein besseres Leben in ihrer Favela kämpfen, zu Straßenhändler_innen, denen die FIFA den Verkauf ihrer traditionellen lokalen Produkte in Stadionnähe versagt?

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Dossier September 2012 | Urbanisierung in Brasilien – Was heißt eigentlich „Recht auf Stadt“?

Spätestens seit Mereilles Film Cidade de Deus (2001) erfährt die Favela nicht nur als zugänglicherer, urbaner Ort in der Stadt, sondern auch als kultureller Ort immer mehr Aufmerksamkeit. Die lokale Kultur wie der baile funk oder hip hop ist in. Die Favela unterliegt einer regelrechten Medialisierung und Ästhetisierung. Laut dem Soziologen Jaílson de Souza gilt diese mediale Aufmerksamkeit jedoch vor allem einer neuen Klasse von Konsumenten, die durch den ökonomischen „Aufstieg“ vieler Favelabewohner_innen im Enstehen ist. Viel weniger geht es um die Anerkennung dieser als echte Bürger der Stadt.

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Dossier März 2012 | „Lei Geral da Copa“ (PL 2330/11)

FIFA lässt Brasilianisches Recht anpassen – das Rahmengesetz zur Männer-Fußball WM 2014. Als einen „Tritt in den Hintern des brasilianischen Volks“ empfinden viele Brasilianer das arrogante Auftreten der FIFA Funktionäre im Vorfeld der Sportlichen Großereignisse. Es gehe der FIFA nur um Bereicherung, wenn sogar Gesetzesänderungen für das Öffentliche Interesse als notwendig erachtet und durchgedrückt werden. Mit dem Fußballrahmengesetz würden jedoch nur Einzelinteressen gestärkt und festgeschrieben, kritisieren die Comitês Populares da Copa.

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Dossier Juli 2011 | Menschenrechtsverletzungen durch die Vorbereitung sportlicher Großereignisse in Brasilien

2014 richtet Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft aus, 2016 Rio die Olympischen Spiele. Seit geraumer Zeit bereitet sich das Land darauf vor – derzeit vor allem auf die WM: Durch Neubau und Renovierung von Stadien, Einrichtung neuer Transportsysteme, Ausweitung der Hotelkapazitäten und weitere Maßnahmen. In den zwölf WM-Austragungsstädten stehen mehr oder minder umfangreiche Stadtumgestaltungen an. Das Land erhofft sich positive Wirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Situation. Ein Blick auf der Ausrichter der letzten WM, Südafrika, ist dabei allerdings eher ernüchternd.

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